KUNSTKLINIK BETHANIEN
KÜNSTLER

Mehr und größere Bilder der Künstler finden Sie in unserer Bildergalerie.


Bildende Künstler: Atelier Freistil / atelier lichtzeichenBazar de Plaisir / Bettina Behrend / Gracja Maria Birmes / crazyART / Peter-Paul Dahms / Monika Daniel / Uschi DechowMaaike Dirkx / Christine DruecklerFreiFrauen von Art & Weise / Dagmar FilterIvan GejkoAlexandra Gießmann / Gymnasium EppendorfHamburger Arbeitsassistenz / Haus Zinnendorf / Denis Healy / Barbara Herklotz / Clara Hinz / Gunda JastorffFrau Jenson / Doris von Klopotek / Inge Koch / Madlon Kroll / Susanne von Kuenheim / Hannelore Malzahn / Marie-Beschütz-SchuleMarion Meinberg / Anna Mrowka / Bärbel Navab-Pour / Neue Hamburger Künstlervereinigung / Nils Peters / Ute Plätzer / Die Phönixklasse / Nati Radtke / Katherina Remberg / Achim Rothenberg und Simone Palmié / Sandra Schier / Tanja Soler Zang / Suse Stellmach / Barbara WitteHeinrich Wollitz / Anke Wulf / Y 

Besucher können Werke der ausstellenden Künstler erwerben. Die Veranstalter von KUNSTKLINIK erhalten keine Provision.


Musik / Tanz: Elbvertonung / Findlinge / Helmut Haastert-Petersen / Lamazza-Maus-Duo / Los Tangitos / Omsemble / Pogoda und Löwenberg / Schall & Rausch / Stormy LifeSwing op de Deel / Tuten und Blasen


Theater / Lesung / Kabarett: Axel Burkhardt / Dünnes Eis & Klabauter / Marthe Friedrichs / Lanzoni & Bebensee / Walter Schuster / Katharina Schütz / Story-TellerAndrea Vagt


und außerdem: HVV-Mobilitätstraining / KunstvisiteKulturlotse Hamburg / Stadtteilarchiv Eppendorf



Bildende Künstler

Atelier Freistil - Kunst in Aktion - eine Kooperation von Leben mit Behinderung Hamburg mit der Elbe-Werkstätten GmbH, bietet einen Raum für kreative Arbeit und künstlerischen Austausch. Wir erbringen Leistungen der Tagesförderung, bieten Qualifizierungstätigkeiten im Berufsbildungsbereich - dem so genannten "Atelierservice" - an sowie Gruppen- und und Einzelarbeitsplätze für Künstler, die einen Anspruch auf einen Werkstattplatz haben. Unser Ziel ist, interessierten Menschen Anregungen zur Entwicklung der eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu bieten. Hierzu pflegen wir den Kontakt mit kunstschaffenden und kunstbewegten Bürgern in der Region. Das Angbot steht auch Budgetnehmern des persönlichen Budgets und künstlerisch interessierten Menschen ohne Behinderung offen. Tagesklinik Raum 29 + 30 nach oben


atelier lichtzeichen - Nicht nur in Deutschland, sondern auch in New York, Bosten, Mailand sowie auf Mallorca, in Frankreich, Schweden, Großbritannien und in Ungarn finden Sie Gemälde des atelier lichtzeichen. Es spricht sich international herum, dass in Hamburg-Alsterdorf anspruchsvolle Kunst entsteht. Über 300 Ausstellungen, Vernissagen und Veranstaltungen begleiten den Weg des atelier lichtzeichen und ständig sind neue in Planung.
atelier lichtzeichen ist 1993 im Rahmen der Tagesförderung entstanden und gehört zu alsterarbeit gGmbH. In den Anfängen der Malgruppe haben die Künstler mit Handicap unter Anleitung von Hans-H. Matthies mit Abtönfarben auf Raufasertapete ihre ersten Bilder gemalt. Teilweise wurde eine Form des ‚Gestützten Malens’ angeboten, bezeichnet auch als Malen mit Handführung und Assistenz. Dabei wurde schnell klar, dass diese Methode zu deutlich verbesserten Ergebnissen führt und die Persönlichkeitsentwicklung sehr positiv beeinflusst.
Zurzeit haben 18 Menschen mit Handicap die Möglichkeit, im atelier lichtzeichen eine künstlerische Tätigkeit auszuüben. In Einzel- oder Gemeinschaftsarbeit entstehen hochwertige ausdrucksstarke und künstlerisch wertvolle Bilder. Dabei werden überwiegend Acrylfarben und Pigmente auf Leinwand und Malkarton umgesetzt, immer wieder kreative Experimente durchgeführt und neue Materialien ausprobiert.
Das atelier lichtzeichen befindet sich in großzügigen freundlichen Räumen am Alsterdorfer Markt 10. Unter der Leitung von Hans-H. Matthies und den weiteren Mitarbeitern hat es sich zu einem eigenständigen expandierenden künstlerischen Angebot im Rahmen von alsterarbeit entwickelt. Das Atelier hat sich in der Kunstszene einen Namen gemacht mit Verkauf und Verleih von Bildern an Firmen und Kunstfreunde sowie mit Auftragsarbeiten. Das Interesse der Medien führt zu einer dauerhaften Präsenz in Presse, Funk und Fernsehen.
Im Vordergrund stehen die Künstler, die mit ihren Begabungen in der Öffentlichkeit soziale Akzeptanz erfahren und mit ihrer künstlerischen Arbeit einer regelhaften, assistierten Beschäftigung nachgehen. Patientenverwaltung Flur nach oben


BAZARdePLAISIR - Um die Werke von BAZARdePLAISIR (Eli Beutelspacher, Luise Czerwonatis, Jean-Francois Quinque & Lisa
Rößler) zu entdecken, empfiehlt es sich: beide Augen offen zu halten, in die Schränke zu kucken, aus den Fenstern zu schauen und auch mal den Blick zur Decke schweifen zu lassen. Kleiner Tip: achten Sie auf unser Zeichen (siehe Bild). Tante Doris ist natürlich wie immer dabei - sie muß nur gefunden werden. Tagesklinik Raum 43 + Patientenverwaltung Außenflächen nach oben


Bettina Behrend - Malerei und Lyrik Bettina Behrend ist eine vielseitig engagierte Hamburger Künstlerin. Prägende Lehrerinnen waren Gesshin Myoko Prabhasa Dharma – japanische Kalligraphie und Ute Reichel - Malerei. Außerdem bildete sie sich bei Pentiment 2006 und 2007 sowie regelmäßig in der Akademie am Meer Klappholttal weiter. Bettina Behrend arbeitet malerisch mit selbst angerührten Farbpigmenten. Die Lasurmalerei alter Meister kombiniert sie frei mit Farbakzenten. In diesen schwungvollen Strichen ist ihre Schulung in japanischer Kalligraphie erkennbar. Ihre Arbeit besticht durch eigenwillige Farbkombinationen und organische Formen. Der Betrachter wird aus der Distanz zum Objekt genommen und in das pralle Leben der Werke geführt. In der Kunstklinik wird sie Werke aus ihrer Reihe ‚Lebensraum Stadt’ ausstellen. Tagesklinik Raum 41  nach oben


Gracja Maria Birmes - Ihre Bilderwelten beschreiben ein Spannungsfeld zwischen Erfahrungs- und Erfindungsräumen. Sie oszillieren zwischen den Welten der Phänomene und dem reinen Ausdruck der Formen und Farben. Die inhaltliche Idee der Gottheit durchzieht wie ein roter Faden viele der Bildwelten. Sie dient als mythologische Spielwiese für formale Fagen und die Auseinandersetzung mit dem kollektiven Unbewußten. Verwoben zu einem Formganzen beinhalten die Bilder ebenso die Auflösung wie die Konzentration eines Blickes. Was schaut mich durch all die weltlichen Phänomene an? Hat es einen Namen oder eine Form? Die Urfrage nach dem Ursprung aller Dinge weht wie eine leise Melodie herüber und wirft mehr Fragen auf, als Antworten auf uns warten. Es eröffnet sich ein Raum, in dem andere Gesetzmäßigkeiten herrschen, wo empfinden wesentlicher wird als beurteilen und wo die Grenzen weit offen sind, - wo Verwobenes und Entwirrtes zugleich dicht beienander kaum zu unterscheiden ist, wie ein großes Geheimnis. Tagesklinik Raum 22  nach oben


crazyART - In der bildenden Kunst wie auch in anderen Kunstgattungen gab es nicht wenige KünstlerInnen, die nicht nur herausragten, sondern auch als ‚psychisch krank’ galten. Aber gerade Ihre Wahrnehmung, ihr Empfinden bereichert bis heute unsere ‚normale’ Welt.
Der von Peter Lanzoni gegründete gemeinnützige Verein crazyartists e. V. realisiert seit mehr als 10 Jahren erfolgreich künstlerische Projekte für Menschen mit und ohne psychisches Handicap. Im Rahmen der Projektarbeit begegnen sich Personen mit unterschiedlichen Biographien und arbeiten zusammen. Sie verbindet die Lust und Neugierde, mit künstlerischen Mitteln ihren kreativen Ausdruck zu entdecken. Mit den vielfältigen Möglichkeiten, die uns die künstlerischen Medien bieten, möchten wir die Gesundheit und die Teilhabe am Leben fördern und gleichzeitig die Kulturlandschaft Hamburgs mit den künstlerischen Ergebnissen bereichern.
Bildende Künstler, die sich von crazyartists vertreten und sich mit den Zielen des Vereins verbunden fühlen, sind ein eigener loser Verbund unter dem Namen crazyART. Wer mehr über uns wissen möchte, soll sich gern mit uns in Verbindung setzen. Wir freuen uns! Tagesklinik Raum 39 + 40  nach oben


Peter-Paul Dahms, 1941 in Hamburg geboren, studierte Malerei in Hamburg an der Famous Artist School und der Freien Internationalen Universität (FIU). Er nahm an diversen Sommerakademien teil, u.a. in Trier und an der Internationalen Sommerakademie Pentiment der Fachhochschule für Gestaltung Hamburg bei Norbert Schwontkowsky. Peter-Paul Dahms Bilder entstehen in Serien. Zentrales Thema in seiner Malerei ist der Mensch in seiner Einzigartigkeit, Würde und Verwundbarkeit, in seiner apokalyptischen und ekstatischen Dimension, d.h. Leid und Lust sind oft ganz nah. So ist der Betrachter nicht in der Lage, sein eigenes Körpergefühl, etwa den ordnenden Sinn für Tragen und Lasten, auf diese Bilder zu transferieren. Stattdessen ist eine vehement anmutende, unüberwindbare Distanz zu konstatieren. Sie ist es, die dem Bild genuine Eigenständigkeit zuerkennt. Mit ihrer auratischen Wirkung überwindet die Malerei von Peter-Paul Dahms sämtliche rationale Kategorien, vielmehr wird eine tiefe emotionale Bindung aufgebaut. Die Formgebung der Physiognomie der Körper und Gesichter entwickelt sich aus den primären Bedingungen des Bildes, d.h. in einem experimentellen Prozess aus Farbe und Linienstrukturen, was eine konventionalisierte Sichtweise von vornherein ausschließt. Denkmuster, die auf einer Formvollendung beruhen, haben hier ebenso ihre Gültigkeit verloren wie die Vorstellung von schön und hässlich. Stattdessen drängen sich in der bildnerischen Arbeit von Peter-Paul Dahms immer wieder variierende Lösungen auf, sei es als Kopfdarstellung oder als halbe- oder vollständige Figur. Künstlerisches Ziel bleibt in jedem Fall eine von außen herangetragene, durch bildnerische Meditation mehr auratische denn rationale Definition des Menschenbildes. Peter-Paul Dahms lebt und arbeitet in Geesthacht. (Dr. Barbara Aust-Wegemund) Tagesklinik Raum 23 nach oben


Monika Daniel - Aus einer Leidenschaft heraus und verliebt in die Möglichkeiten des Siebdruckverfahrens entstehen Serien von Bildern auf Stoffen u.a.. Der Anfang für meine Bilder fand in der Fotografie statt. Mit spielerischen Elementen auf freier Ebene (z. B. Reissbilder auf Würstchenpappen) entwickelten sich daraus Collagen für meine Drucke. Ich verwende gerne unterschiedliche Materialien (alte Stoffe, Tapeten, Holz, Stein). Die Farbigkeit der Vorlage bildet mit meinen Bildmotiven eine Synergie, die dem Siebdruck Plastiziät verleiht.
Siebdruck - Hohlkörper aus bedruckten Mullbinden  - Siebdruck auf Marmor  - Schwammschwemme Tagesklinik Raum 18 nach oben


Uschi Dechow - zeigt experimentelle Druckgrafik. Sie verbindet die traditionellen Techniken des Hoch- und Tiefdrucks mit dem neuen säurefreien Verfahren Intaglio-Type. Ihr Anliegen ist die Auseinandersetzung mit dem Leben in all seiner Farbigkeit. Der Mensch als Individuum und als Gemeinschaft wird farbig interpretiert. Mit all seinen Kontrasten setzt sie sich zeitkritisch auseinander und lässt dem Betrachter doch genügend Raum für eigene Interpretation. Die Künstlerin hat ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, NY und Rumänien präsentiert. Sie lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Hamburg. Tagesklinik Raum 46 nach oben


Maaike Dirkx - Die 1974 in Eindhoven geborene Künstlerin kam vor 12 Jahren nach Hamburg. Nach mehreren vollendeten Serien und Ausstellungen durchlebt sie seit zwei Jahren eine Stilwandlung. Aus Fotos, Bildern und diversen anderen Materialien werden Collagen zusammengestellt, die durch Malerei zu einer Einheit verschmelzen. Sie sammelt, sucht und puzzelt. Dadurch entstehen Bilder, die sich nach und nach aufbauen. Die Bilder von Maaike Dirkx sind farbenfroh, spielerisch, witzig und ein bisschen gewagt – aber mit ernsthaftem Unterton. Es sind Gedankenspiele, die in Bildern ihren Ausdruck finden. Dabei ist das Gleichgewicht zwischen Chaos und Struktur die malerische Aufgabe. Wiederkehrende Themen wie Bewegung, Weiblichkeit, Strukturen, Religion und Geschichte sind verpackt in chaotische Bilder, die auf den zweiten Blick doch eine Struktur in sich haben. Der Betrachter soll auf die Suche gehen. Tagesklinik Raum 34  nach oben


Christine Drueckler Tagesklinik Raum 36 nach oben


Wir 8 FreiFrauen von Art & Weise sind eine Künstlerinnengruppe. Mit Witz und Kreativität sprengen wir Grenzen - brechen Tabus. Wir möchten gern die BesucherInnen anstiften, in Aktion zu kommen sowie ihre eigenen Denkverbote zu brechen und spielerisch an die Wände zu bringen.
„Bis gestern dachte ich, ich bin nicht frei. Heute öffne ich die Grenzen!“ Erdgeschoss Raum 8 nach oben


 Dagmar Filter - Seit 1984 bin ich in Hamburg als Künstlerin mit Ausstellungen und Unterrichtsangeboten unterwegs. Gern verbinde ich Malerei und Grafik miteinander, experimentiere dabei leidenschaftlich mit verschiedenen künstlerischen Materialien wie ‚Chemiefarben’ und Erdpigmenten, Tuschen, Pflanzenfarben, Kreiden und Wachs. Themen sind Zeichensprache, Frauenkörper, Farbensinn und Wahrnehmung, Farben und Lichtsprache. Bilder zum Thema Licht stelle ich hier als Zyklus ‚Licht aus LICHT’ aus. In meiner künstlerischen Arbeit philosophiere ich gern, Fernöstliches fließt oft in meine schöpferischen Prozesse. Die künstlerischen ‚Werkzeuge’ habe ich in der Hochschule für bildende Kunst in Hamburg gefunden - es endet nie mit neuen künstlerischen Erfahrungen. Derzeit arbeite ich mit Text- und Bildcollagen als Kommentare zur Weltpolitik. Ich bin Mitfrau in der Gruppe Freifrauen von ART und WEISE, die auch hier vertreten ist. Tagesklinik Raum 20 nach oben


Ivan Gejko - Meine Arbeiten sind ein Versuch der Visualisierung eigener Gedankenabläufe, Gefühle und Betrachtungen mit Hilfe verschiedener Symbole, Andeutungen, Assoziationen und Metaphern. Das Ziel dieses Schaffens ist der Aufbau einer Spiegelung der Realität durch eine persönliche Auseinandersetzung in einer Art Erzählung. Ich bin der Meinung, dass alle uns umgebenden Gegenstände, Farben, Geschehen oder Gefühle eine symbolische Kraft besitzen, welche eine Reihe per­sönlicher Assoziationen hervorrufen, sich zu einer Art Sprache verbinden lassen und dabei eine Dramaturgie erzeugen. Tagesklinik Raum 16 nach oben


Alexandra Gießmann - Jahrgang 1974, geboren in Westerland/Sylt. Seit 2009 lebe und arbeite ich in Hamburg. Ein Experiment mit Acrylfarben und dem Einsatz verschiedener Materialien inspirierte mich so sehr, dass es für mich nicht bei einem einmaligen Experiment blieb. Aus dem Arbeiten heraus entwickelte ich nach einiger Zeit meine ganz eigene Technik, bei der ich meine Werke auf Basis einer selbst hergestellten Spachtelmasse mal gegenständlich, mal frei beginne und anschließend überwiegend mit Acrylfarben bearbeite. Hierbei werden die Farben meistens gespachtelt. Manchmal werden auch Lasuren und Tusche hineingegossen und Farbpigmente mit eingepustet. Nach der Idee und vielleicht einer ersten Skizze geht der Prozess in der Umsetzung weiter. Mit oft mehr als 20 bis zu über 50 Farbschichten entsteht auf der zuvor angelegten Struktur die farbliche Ausarbeitung. Tagesklinik Raum 38 nach oben


Gymnasium Eppendorf Patientenverwaltung Raum 3 + 4 nach oben


Hamburger Arbeitsassistenz
Bertolt Monk, Fotograf - fotografiert in digitaler Farb- und Schwarzweiß-Fotografie Momente des täglichen Lebens. Die dabei entstehenden Eindrücke und Szenen vermitteln dem Betrachter eine Art greifbarer Nähe mit künstlerischem Anspruch. Der Künstler Bertolt Monk bervorzugt neben Stillleben und Kunstobjekten auch architektonische Besonderheiten sowie seltene KFZ für seine digitalen Perspektiven. Tagesklinik Raum 44
Sven Rosé, Maler, Fotograf und selbsternannter Trendsetter - beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit der künstlerischen Neugestaltung von Obstkisten. Tiere hat er zu den Hauptdarstellern seiner Kunstwerke erklärt. Seine Fotografien bearbeitet er digital und präsentiert sie mit kreativem Eifer auf ungewöhnlichem Grund. Gang zum Bewegungsbad
Lorenz Werner, Maler und Zeichner
- besticht durch intensive Farbgestaltung und eindrucksvolle figürliche Malerei. Szenen aus seinem beruflichen Alltag finden ebenso Raum in seinen Werken wie leuchtende Lichtstimmungen der Großstadt Hamburg. Tagesklinik Raum 49 nach oben


Haus Zinnendorf - Der Kreativkreis Haus Zinnendorf präsentiert ein keramisches Ensemble, bestehend aus Tontieren von Peter Hansen und keramischen Wasserelementen und Objekten von Anja Hayn sowie einer Zeichnung von Stefan Hannusch und einem Objekt von Britta Tiedemann. Haus Zinnendorf ist eine Wohn- und Pflegeeinrichtung für körperlich schwerstbehinderte jüngere Menschen. Im Kreativkreis kann gemalt, gezeichnet oder keramisch gearbeitet werden. Einige Ausstellungsstücke sind brandaktuell, gezeigt werden aber auch Ergebnisse aus den letzten 2 Jahren. Tagesklinik Raum 17 nach oben


Denis Healy - Geboren 1956 in Glasgow, Schottland.
Studierte an der Glasgow School of Art von 1973-77. Lebte und malte in Glasgow bis 1981. Anschließend zog er an die Westküste Schottlands, wo er sich auf Landschaftsmalerei konzentrierte. In 1985 lebte und malte er in Frankreich. Seit 1986 lebt er in seiner Wahlheimat Hamburg. Er malt Landschaften, Portraits und Figuren. Tagesklinik Raum 21 nach oben


Barbara Herklotz - Malstunde im Aktivraum Erdgeschoss Raum 10 nach oben


Clara Hinz - Mobiles aus Treibgut Patientenverwaltung Raum 6 nach oben


Gunda Jastorff - Acrylbilder und Collagen - Die Bilder präsentieren eine Position in der Kunst, die ein Bild der heutigen Gesellschaft spiegelt und dabei Zeitloses mit Zeitaktuellem verbindet. Die Themen sind Vergänglichkeit und Auflösung, und die Reduktion findet sich in den Bildern wieder. Dies geschieht nicht spontan, sondern vielmehr intuitiv komponiert. Die Künstlerin besucht die Akademien der Hochschule für Bildende Künste in Goslar und Seminare der Kunstakademien in Trier, Essen und Bad Reichenhall. Sie ist Gesellschafterin und Dozentin von Kunstraum17 in Hamburg. Austellungen: Hamburg – Bremen – Düsseldorf – Frankfurt a.M – Köln – Bonn – Bielefeld – Oldenburg – Bad Oeynhausen – Timmendorf – Norderney – Sögel – Potsdam – Berlin – Bochum – Bad Kissingen – Baden Baden – Rheda Wiedenbrück – Calw – Osnabrück - Santanyi / Mallorc - Cas Concos / Mallorca – Cambrils / Spanien – Seoul - South Korea Tagesklinik Raum 16 nach oben


Frau Jenson - SehrKurzBiografie frau jenson: 1972 als Ute Harder in Glückstadt a.d. Elbe, lebt und arbeitet in Hamburg. - etwas genauer: Aufgewachsen in Glückstadt an der Elbe. Ausbildung zur Chemisch-Technischen Assistentin, Neumünster. Arbeit als CTA für zwei Jahre, Uetersen und Glückstadt. Dann nach Hamburg. Dort: Fachhochschulreife/Grafik und Gestaltung 1993 / Bühnenbildassistenz, Ohnsorgtheater 1994 / Fachhochschule für Gestaltung, Diplom Kommunikationsdesignerin, 2002 / Teil der Atelier- und Bürogemeinschaft ]queerhaus[ Hamburg 1999-2001 / Freiberufliche Tätigkeit als (Type-) Designerin für verschiedene Arbeit- und Auftraggeber seit 1999. Von den parallel geleisteten diversen Jobs werde ich hier nichts genaueres schreiben, obwohl sie mich auch sehr geprägt haben und noch prägen. Aber es wäre beschämend sie ganz zu verschweigen, da sie mich in vielen Lebensphasen finanziell über Wasser und unabhängig gehalten haben.
Zu den Arbeiten: frau jenson ist eine Freundin von Sprache, Schrift, Wort und dem Buchstaben/Zeichen als solchem. Das zieht sich sichtbar durch ihr gesamtes designerisches und Künstlerisches Schaffen. Sprachliche Inhalte werden transportiert, so oder so ...
Fakten zu den Arbeiten: Reihe 'Kohleportraits' / 8 Kohlezeichnungen, A3 auf Papier, Reihe 'Diagnosen' / 11 Zeichnungen/Mischtechnik, A3 auf Papier,
Reihe 'Wörter auf dem Holzweg' / 6 Öldrucke von Holzschnitten, in kleiner Auflage, leicht variierende Formate ca. 15 x 50 cm, AmaryllisVanitas / 2 x ca. A0, Ölgespachtel auf leichtem Karton, Erpelbad / ca. A0, Ölmalerei auf leichtem Karton, SoloMöwe, 100 x 150 cm, Eitempera auf leichtem Karton. Tagesklinik Raum 18  nach oben


Doris von Klopotek - 1961 geboren in Hamburg, Studium der Malerei an der HdK Berlin, Jahresstipendium für das Künstlerhaus Lauenburg, Lehraufträge an der HAW Hamburg, Nationalparkpreis St. Andreasberg 2007 und 2012, Stipendium der Lichtwarkgesellschaft. Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, so in Japan, USA, Rußland, Schweden, Dänemark Polen und Griechenland. Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen, Mitglied im BBK, Verein Berliner Künstler und im deutschen Künstlerbund.
Ich füge Figurationen, Situationen, Farben, Formen, Symbole und Worte zusammen. Es ergeben sich Sinnzusammenhalte, die verschiedene Assoziationen hervorrufen und den Gedankenfluß in verschiedene Richtungen lenken können. Tagesklinik Raum 19 nach oben


Inge Koch - Geb. 1934 in Schwerin/Mecklenburg, 1956/57 vier Semester Hamburger Modeschule Armgartstraße, bis 1991 Engagements als Kostümbildnerin an Theatern. 1983 das Erlernen traditioneller Radiertechniken in diversen Kursen (Lempelius, Flensburg), I. Winter (VHS Norden) und in der Malschule der Kunsthalle Hamburg. Seit 2003 entstehen meine Radierungen ausschließlich in der neuen Intaglio-Technik, säurefreier Tiefdruck (im Atelier Sven Wohlgemuth), 2005 Mitglied der GEDOK, Hamburg, Sparte bildende Kunst, 2008 zweiter Kunstpreis der Villa Mohr-Freimann, München, für ‚IRENA – 6 Radierungen’ und das Buch ‚Gespräch über das Überleben’. 2005 - 2012 jährlich 5 bis 13 Einzelausstellungen u. Beteiligungen mit Farbradierungen, Objekten, Collagen, Zeichnungen, Monotypien Tagesklinik Raum 25 nach oben


Madlon Kroll - liebt expressive Farben und angedeutete Formen. Nichtgegenständliche Bilder in Komplementärfarben sind zur Zeit ihre Lieblingsmotive. Sie greift gern Gegensätze auf wie abstrakten Materialuntergrund mit zarter Blümchendecke. Nach einer frühen 'Prinzessinnenphase' ist sie jetzt in einer 'Millefioriphase'. Zwischendurch gab es Landschaften, die durch Reisen in Schottland und Norwegen inspiriert wurden. Tagesklinik Raum 31  nach oben


Susanne von Kuenheim - Jahrgang 1954, Architektin, lebt und arbeitet in Hamburg. Seit 2004 intensive Beschäftigung mit der Malerei, seit 2010 Einzel- und Gruppenausstellungen. Die Lebendigkeit und Intensität des Lebens zum Ausdruck zu bringen prägt ihre meist abstrakten Bilder. Dies gelingt ihr durch die besondere Leuchtkraft der Farben und der vielschichtigen Oberflächenstruktur. Sie verwendet ausschließlich lose Pigmente, die mit Eitempera, Kasein oder Wachssalbe verarbeitet werden. Der Farbauftrag erfolgt fließend, wird gegossen, vermalt oder gespachtelt. Immer Schicht auf Schicht, jedoch nie über die ganze Bildoberfläche, so dass unterschiedliche Ebenen entstehen. Erst diese Vielzahl der Farbeschichten erzeugt Spannung und bringen die gewünschte Tiefe; es entstehen Verwerfungen, Brüche oder Überbrückendes. Auf der Suche nach „den Dingen hinter den Dingen“ entwickelt sich in jedem Bild eine „Geschichte hinter der Fassade“ - diese aufzuspüren, als stiller Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachter, ist Wunsch und Ziel zugleich. Tagesklinik Raum 38 nach oben


Hannelore Malzahn - In meinen Bildern beschäftige mich gern lange und intensiv mit einem Thema (wie seit einiger Zeit mit Häusern / Gehäusen / Behausungen / Räumen / Fassaden / Verschalungen / Schalen / Hüllen – innen/außen) in unterschiedlichen Stilen (figurativ, abstrakt, experimentell), Ausführungen (Spachteltechnik, Zeichnung, Collage), Untergründen und Formaten. Sehr gerne arbeite ich in Mischtechniken (Acryl / Ei-Tempera / Öl) und verwende als Collagen textile Materialien, deren Texturen und Strukturen eine eigene Ästhetik und Formsprache haben. Neben der Malerei widme ich mich der Buchillustration und dem Künstlerbuch. Tagesklinik Raum 25 nach oben


Marie-Beschütz-Schule - 100 Gramm sind 100 Gramm, oder?
Mit der Frage SIND HUNDERT GRAMM VIEL? haben sich Kinder der Marie-Beschütz-Schule im Rahmen eines Matheforscher-Projekts auseinandergesetzt. Die Antworten werden in einer Kugelinstallation präsentiert.
Und: Mathe und Kunst miteinander verbunden in der Entwicklung und Erforschung farbenfroher Rotationsmuster - Die Schüler der Klasse 1c von der Marie-Beschütz-Schule haben sich im Rahmen eines Mathe-Forscher-Projektes damit beschäftigt, mit geometrischen Formen spannende Rotationsmuster herzustellen. Auf dem Weg dorthin gab es viel für die Kinder zu entdecken und zu lernen: Welche und wie viele Drehungen sind mit welcher Form möglich? Was ist ein rechter Winkel? Wie male ich meine Formen am besten an, damit ein gleichmäßiges Muster entsteht? Die Arbeit an den Mustern und besonders die Ergebnisse brachten nicht nur die Kinder zum Staunen... Bewegungsbad + Patientenverwaltung Raum 7 nach oben


Marion Meinberg - Bilder zu betrachten, sich in Bildern zu verlieren, sich von ihnen berühren zu lassen, hat mich schon immer bewegt. Selber zu malen, sozusagen in einem Bild zu leben, es entstehen zu lassen, ist noch magischer. Man denkt gerne, man wäre frei, aber das stimmt so nicht. Meine Bilder sind immer mit meinem Leben verknüpft – es fließen Erlebnisse mit ein, Erinnerungen, Fragmente meiner Beobachtungen. Die Bilder entstehen in meinem Inneren - und meist mit Abstand zum Erlebten. Sie formen sich in meinem Geist und entwickeln mit der Zeit eine eigene Dynamik. Farben berühren mich unbewusst, doch für die Aussagekraft meiner Bilder haben sie eine besondere Bedeutung. Stimmungen transportieren sich über Farben. Der Mensch spielt für mich eine tragende Rolle in meinen Bildern; mal humorvoll, mal traurig, aber häufig anwesend.  Farbflächen belebe ich mit Strukturen, Mustern, Ornamenten, so dass ein nahes Herantreten an meine Bilder Neues freisetzt. Dabei arbeite ich mit vielen dünnen Farbschichten, die ich übereinander lege, nur, um Darunterliegendes wieder hervor zu holen - eingebettet in eine neue Farbe. Malen ist ein Prozess, und oft bin ich auf der Suche nach einer Wahrheit – meiner Wahrheit. Manchmal geht eines meiner Bilder mehreren Menschen nahe und dann spüre ich, dass ich eine allgemeine Verständlichkeit/Befindlichkeit umgesetzt habe – sozusagen 'Worte' gemalt habe, zu denen viele Menschen einen Zugang finden. Malen ist für mich Leidenschaft, etwas Sinnliches, eine Notwendigkeit, eine Möglichkeit, mich auszudrücken, Leben! Tagesklinik Raum 26 nach oben


Anna Mrowka - Der März 2013 erscheint wie der tiefste Winter, Schneehauben schmücken die Bäume der Stadt. Es ist bitterkalt. Ich male Magnolienblüten und fühle den Frühling. Ich male mich hin zu dem Frühlinsgefühl, das ich endlich erleben möchte.
Auf dem Weg dorthin begegne ich mir selbst, lerne mich besser verstehen, begreife gewisse Zusammenhänge zwischen der Außen- und Innenwelt, lerne mich zu akzeptieren und auch zu verändern. Die Prozesse finden im Geborgenen statt, nicht auf der Leinwand.
Es kommt mir so vor, als würden die unsichtbaren Überwinderkräfte, die beim Malen aktiviert werden, das Endergebnis beeinflussen. Die Farben meiner Bilder tun mir gut. Sie erfreuen mich und motivieren mich, weiter zu machen, neue Herausforderungen anzunehmen und neue Grenzen kennen zu lernen. Durch meine Bilder verbinde ich mich mit der Natur, fühle ihre Schönheit und erfahre Stärkung. Meine Malmittel: Acryl und wasserlösliche Ölfarben. Es ist meine erste Ausstellung. Tagesklinik Raum 27 nach oben


Bärbel Navab-Pour hat in Wiesbaden Grafik-Design studiert und diesen Beruf mehr als 30 Jahre in Deutschland und im Iran ausgeübt. Nebenbei bildete sie sich in Zeichnen, Aktmalerei, Radierung und freier Malerei weiter. Seit 1994 nimmt sie an Einzel- und Gruppenausstellungen in und um Hamburg teil. Seit 2006 unterhält sie mit zwei befreundeten Künstlerinnen das Atelier ‚Kunstraum 17’, seit 2006 unterrichtet sie in freier Malerei.
Die Bilder von Bärbel Navab-Pour sind vorwiegend farbig fröhlich, vom Grundsatz abstrakt, und doch findet man in ihnen figurative Darstellungen / Symbole, manchmal erzählen sie Geschichten. Sie laden dazu ein, in diese bunte Welt einzutauchen, die oft Schicht für Schicht und Form über Form überlagerten Farben zu durchschreiten und immer wieder neues zu entdecken. Gearbeitet wird mit Acrylfarben, Lacken, Spray, Kreiden, Stiften, Wachs, Collagen, Materialien aus dem Baumarkt, hauptsächlich auf Leinwand. Tagesklinik Raum 16 nach oben


Neue Hamburger Künstlervereinigung - Das Thema der Gruppenausstellung ist die individuelle wie auch gemeinsame Auseinandersetzung mit einem zentralen Werk der Kunstgeschichte: ‚Las Meninas’ von Diego Velasquez. Die Arbeit mit diesem Werk findet in den individuellen Kunststilen der NHKV-Mitglieder statt: Malerei, Illustration, Collage oder Installation. Tagesklinik Raum 32 + 33

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Nils Peters - Mich faszinieren die Einflüsse, die Zeit und Natur auf unser Leben nehmen, und die Veränderungen, die sie bewirken. Sei es die Verwitterung von Gegenständen, das Altern von Menschen, der Verfall von Gebäuden oder der Untergang von Staaten und Imperien. Die Zeit und deren Einflüsse schaffen ständig Neues. Neue Farben, neue Formen, neue Ideologien. Mich beeindrucken diese ‚Neustrukturen’, die sich oftmals fernab jeglicher Perfektion befinden. Ich sehe in diesen Prozessen Schönheit. Schönheit durch Veränderung, Schönheit durch Einzigartigkeit, Schönheit durch Unperfektion. Es macht mich glücklich, diese Zustände zu malen.
Ich wurde 1972 in Hamburg geboren und fand im Alter von 34 Jahren zur Malerei. Ich bin Autodidakt und benutze hauptsächlich Acrylfarben, die ich zusammen mit unterschiedlichen Materialien wie Papier, Pappe, Sand und Leinen auf unterschiedliche Untergründe auftrage. Tagesklinik Raum 28 nach oben


Ute Plätzer - Alles so schön bunt hier - Wen besingen die Beatles in ‚Lucy in the sky with diamonds’? A girl with kaleidoscope eyes!
Ute Plätzer ist dieses Mädchen mit den Kaleidoskop-Augen. Ihre Fotografien sind magisch. Egal, was ihr vor die Linse kommt – ob Häuser, Pflanzen oder Menschen – alles tanzt, schimmert und dreht sich. Ihre Motive scheinen in ständiger Auflösung begriffen, um sich dann doch zu einem harmonischen Bild zusammenzufügen, das ihren Objekten eine völlig neue Bedeutung verleiht. Es ist, als blickten wir in das Innenleben einer Welt, von der wir bisher nur die äußere Fassade kannten – als stießen wir in den Mikrokosmos alles Gegenständlichen vor.
Möglich wurde dieser verblüffende Effekt durch einen einfachen Trick. Ute Plätzer spannt ein Kaleidoskop vor die Linse! Was dadurch an Verfremdung entsteht, ist verblüffend. Wir erkennen plötzlich das Große im Kleinen und das Kleine im Großen, wir sind fasziniert von den Mustern, Farben und Kompositionen, von der Geometrie des Zufalls, in der wir den wahren Charakter von Dingen und Menschen auszumachen glauben. Ob Riesenrad, Hafengeburtstag oder Michel - Ute Plätzers Arbeiten machen Spaß. Weil sie aufräumen mit unseren üblichen Sehgewohnheiten, weil sie uns die Dinge in einem anderen Licht betrachten lassen.
PS: Das Wort Kaleidoskop stammt aus dem Griechischen und bedeutet: schöne Formen sehen. (schön, Form/Gestalt, schauen/sehen). Tagesklinik Raum 37  nach oben


Wir sind ‚Die Phönixklasse’ - Kunst bedeutet für uns, Gefühle, Gedanken, Erfahrungen und Wahrnehmungen auf kreative Art und Weise unseren Mitmenschen mitzuteilen. Kunst ist eine individuelle Ausdrucksform unserer Seele. Wir kommunizieren mit Farbe, Bild, Wort und Schrift und hinterlassen unserer Nachwelt somit ein kreatives und einzigartig geschaffenes Stück von uns selbst. Wir sind der Phönix: aus der Asche auferstanden, um von unseren Erfahrungen zu berichten und uns jedes Mal wieder aufs Neue selbst zu erschaffen. (Patrick Scheffler)
Ausstellungen Die Phönixklasse/Die Fähre e.V. ‚2010 Please hold the line’ internationales Postkartenprojekt; Die Fähre und Galerie Lindenstraße/St.Georg - 2010 Lebewesen, Aktionstage Nachbarschaft verbindet,;Die Fähre, koop mit Pape 2 und die maler - 2011 Phönixmix; Die Fähre, koop mit Pape 2 und die maler - 2012/13 Phonixklasse in der Schanze; Cafelarigo Tagesklinik Raum 14 + 15 nach oben


Nati Radtke - Alle Guten Geister -Skulpturen aus Gipsbinden und Federn. Gute Geister sind positiv, transparent, klar, wohlmeinend, wohlgemeint, mutig, voller Liebe, hoffend, nährend, im Augenblick, nur da, stärkend, Mut machend, zuneigend, zuhörend, wahrnehmend, nichts wollend. Im Krankenhaus werden Krankenschwestern als gute Geister bezeichnet. Gipsbinden sind ein altes Material, das gebrochene Knochen stabilisiert und schützt. Gute Güte - Guter Geist - Heiliger Geist – hinter – vor – zwischen – unter – über - den Dingen - der gute Gedanke! Die Quelle der guten Gedanken? Gute Gedanken entstehen aus positiven Gefühlen. Manchmal in der Neugierde, Entdeckerfreude, im Spiel. Manchmal sitzt man in der Wiese und träumt, dann kommen vielleicht mehrere gute Gedanken. Oft ist es die zündende Idee, nach der man gesucht hat. Gelegentlich springen gute Gedanken wie Funken zwischen zwei Menschen. Manchmal sind gute Gedanken in der Existenznot, dem Überlebenskampf die letzte Rettung. Gute Geister schaffen Stimmungen, verbreiten Atmosphäre, wirken wohltuend und lösen positive Gefühle aus. Meine Absicht der guten Geister: Ich gebe den guten Geistern Gestalt. Sie sind für den/die BetrachterIn ein Gegenüber, so kann ein Dialog stattfinden. Die guten Geister erzählen, spielen, inspirieren. Die Betrachter werden eingeladen mitzumachen. Tagesklinik Raum 48 nach oben


Katherina Remberg - wurde als Halbgriechin in Hamburg geboren, wo sie seitdem lebt und arbeitet. Ihr Leben, besonders in jungen Jahren, ist durch zahlreiche Auslandsaufenthalte und Reisen, u.a. nach Nepal, Birma, der Südsee sowie Bolivien und Peru geprägt. Ihr künstlerisches Studium begann früh mit Aquarellmalerei. Es folgten weitere Kunststudien. Ihre Technik beinhaltet die Figuration als auch die Abstraktion. Die Materialien sind u.a. Acryl, Öl, Kreide, Kohle und Spray. Letzte Ausstellungen: Villa E96 Hamburg 2011, Galerie Green –T-Room Hamburg 2011, Ravenborg Elbchaussee 520 Hamburg 2012 Tagesklinik Raum 50 nach oben


Achim Rothenberg und Simone Palmié - Unter dem Titel GLASGEBLASENES, Langwisch 13, direkt am S-Bahnhof Hoheneichen präsentieren die beiden in ihrem Wellingsbüttler Atelier selbsthergestellte Glas-, Licht- und Fotokunst. In der Kunstklinik werden die zwei eine Wandinstallation aus Farbe und Glas anfertigen. Dies wird exklusiv für die Bethanien-Ausstellung aufgebaut und auch nur hier anzusehen sein. Wir sind sehr gespannt. Erdgeschoss Raum 9 nach oben


Sandra Schier - Acrylbilder und Säulen. Zum Ausdruck gebrachte Gefühle sind Lebensenergie. Diese Kraft ist Ursprung und Mittelpunkt der Malerei von Sandra Schier, die das Leben auf kraft-, lust- und freudvolle Weise feiert. Neben ihren meist großformatigen Gemälden in Acryl auf Leinwand schafft Sandra Schier leibhaftige Säulen aus massiver Hartpappe, original in Acryl bemalt. Damit überführt sie ihre Malerei in den dreidimensionalen Raum und stellt sie dem Betrachter direkt gegenüber. Die Hamburger Künstlerin erschafft ihre Werke in ihrem Wohnatelier in Hamburg Hoheluft. Sie absolvierte ein Studium der Angewandten Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst an der Universität Lüneburg, verbrachte längere Studienaufenthalte in New York und Toronto, bevor sie ihre Tätigkeit als freischaffende Künstlerin zunächst mit ihrem eigenen Ladenatelier im Hamburger Schanzenviertel 2004 aufnahm. Seitdem hatte Sandra Schier verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien, Hamburger Haupt- und Gemeindekirchen sowie kulturellen Einrichtungen. Bewegungsbad nach oben


Tanja Soler Zang - Mit schlichten Linien, welche mehrere Akte überlebensgroß und ausschnitthaft skizzieren, erschafft die Künstlerin Tanja Soler Zang eine Aura von Intimität und Innerlichkeit. Dabei gehen die Akte weit über die äußere Präsenz natürlicher Nacktheit hinaus und lassen einen Sog von Gefühl und Sinnlichkeit entstehen. Es eröffnen sich ungewöhnliche Perspektiven, die über ihr Format hinauswachsen und sich erst in der Imagination des Betrachters vervollkommnen. Die spezielle räumliche Konstellation der Akte in dem einzigartigen Environment eines verlassenen Krankenhaussaales sowie die auditive Komponente in Form von Atemgeräuschen machen das empfindsame Szenario plastisch erlebbar.
Titel: außen – innen, Jahr: 2013, Technik: Klang-Installation mit großformatigen Aktzeichnungen und Atemgeräuschen, Größe: 5 Zeichnungen á ca. 2m x 3m Tagesklinik Raum 45 nach oben


Suse Stellmach - konzipiert ihre Bilder, indem sie unterschiedliche Objekte neu zusammenstellt, so dass ein neuer Sinn entsteht. Sie möchte damit den Betrachter anregen, die Dinge auch von einer anderen Seite zu betrachten. Die Bilder bekommen dadurch etwas Erzählendes. Eine gesetzte Farbauswahl betont die Bildaussage.
Suse Stellmach besuchte 1969 die Kunstschule Armgartstraße in Hamburg, studierte an der HWP Hamburg und arbeitete als Redakteurin.Seit 1995 war sie in diversen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Hamburg, Bonn, Kirn, Straßburg, Olinda zu sehen. Die Künstlerin ist Mitglied im BBK Hamburg und lebt und arbeitet in Hamburg. Tagesklinik Raum 35 nach oben


Barbara Witte - Malerei / Bildhauerei Patientenverwaltung Raum 6 nach oben


Heinrich Wollitz - Geboren 1935 in Berlin, lebe ich seit 1959 in Hamburg. Während meiner Berufstätigkeit als Druckvorlagenhersteller Teilnahme am Fernkursus der Famous Photographers School mit Abschluß als Fotograf. 1996 Eintritt in die Kunstgemeinschaft Riepenburg. Seitdem zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen vorwiegend im norddeutschen Raum.
Als Autodidakt in der Malerei erhielt ich viele künstlerische Impulse durch Kurse bei Jan de Weryha, Jan Kolata (Sommerakademie Pentiment), Martin Conrad, Carmen Oberst und Karin Witte. 2008 Eintritt in die Kunstgemeinschaft Sachsenwald. 2009 Aufnahme in den BBK Hamburg.
Ausstellungen der letzten 3 Jahre: Bergedorfer Mühle, Malerweekend im Rathaus Reinbek, Auslese 09 KGS, Künstlerhaus Möörkenweg, AURAKURE Commundo Tagungshotel Hamburg, Meer + mehr, Strandkirche Scharbeutz, KGS, Ausst. im Kloster Ebstorf, ‚art goes public’ bei ‚Fördern und Wohnen’ in Sachsenwaldau, Bergedorfer Kunstschau im Schloß Bergedorf, KGS Jahresausst., Rathaus Reinbek, Künstler im Dialog in Schleswig.
Meine Themen finde ich häufig im Zeitgeschehen, wobei die Arbeitsweise oft vom Gegenständlichen ins Abstrakte wechselt und der Übergang fließend sein kann. Malerei, Collage, Fotografie und Computergrafik prägen den Begriff ‚Mischtechnik’. Andere Bilder entwickeln sich intuitiv beim Malen. Das Probieren der Möglichkeiten während des Entstehens gehört dazu. Tagesklinik Raum 42 nach oben


Anke Wulf - Fundstücke, aus den Hinterlassenschaften der Zivilisation geborgen, (auch) im Gedächtnis aufgehoben, in Gedanken fantasierend vielfach zusammengefügt, schließlich mit eigener Verwunderung zu neuem Ausdruck in Objekten, Bildern und Kunstkarten verholfen, um andere Augen sie wieder finden zu lassen. Schon immer entstehen in mir Bilder und Geformtes, suchen sich Ausdruck durch unterschiedlichste Materialien (Malerei auf verschiedenen Untergründen, Collagen auf Kunstkarten oder Objekten, Töpfern von Skulpturen und Gebrauchsmaterialien, Fotografien, Papierarbeiten), oft auch nur in der Phantasie, weil das Leben nicht genug Freizeit und Raum hergibt für all die Kopfentwürfe. Besonders inspirieren mich Meer und Dünen, aber auch Gärten oder Dekorationen jeglicher Art. Durch meinen ursprünglich erlernten Beruf im grafischen Gewerbe wurde das Auge durch die Entwürfe der Werbegestalter geprägt, mein ‚grafischer Blick’ geschärft. Überhaupt ist mir das Präsentieren, Gestalten und Dekorieren, Zusammenfügen und Ausdrücken ein ständiges Bedürfnis. Ich bin Autodidaktin, verschiedenste Kunstkurse bereichern und verändern immer wieder meinen künstlerischen Ausdruck.
In Anke Wulfs Raum spielt Helmut Haastert-Petersen Tagesklinik Raum 47 nach oben


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Die Federzeichnungen des Hamburger Künstlers Y sind in höchstem Maße erstaunlich. Ihre einzigartige Sensibilität und Detailtiefe versetzen uns in dieses Staunen, das unsere Sehgewohnheiten nachhaltig zu bereichern vermag. (Frau Dr. A. Wegemunt) Tagesklinik Raum 24

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Musik / Tanz:

Elbvertonung - hat sich seit 2011 der Vielfältigkeit verschrieben. Ihre fünf Mitglieder entwickeln hauptsächlich eigene anspruchsvolle Stücke, dabei immer bestrebt, viele musikalische Einflüsse aufzugreifen.
Bei einem Schlagzeuger (Gregor Jezierski), der früher in einer Indie-Punkrock-Band spielte, einem Keyboarder (Bernd Nagurski), der in Hamburg durch fast alle Clubs getingelt ist, einem Gitarristen (Christian Laßke), der ursprünglich Geige lernte, einem Bassisten (Thomes Hebekerl), der mit Tenor Saxophon angefangen hat und einer Sängerin (Sonja Wilts), die aus dem A-cappella-Genre kommt, ist es kein Wunder, dass sich beim Komponieren und Arrangieren viele neue Ideen entwickeln.
Dabei entstehen sowohl Funk, Swing/Jazz als auch pop- und rockorientierte Stücke mit deutschen und englischen Texten. 8.6. 20:00 Abschlusskonzert in der Großküche  nach oben


FINDLINGEals hätten die Götter Murmeln gespielt ... Ein Tanzfilm von Anke Böttcher, Filip Piskorzynski und Alexandra Heneka.
Das Bild des Findlingssteins und die damit verbundenen Fragen und Gefühle des Findens und Gefunden-Werdens, etwas Herausragendes, eigenwillig und deutlich sichtbar zu sein, inspirierte die Filmemacher und die TänzerInnen der Tanzkompanie 'here we are' der Elbe-Werkstätten zu einem poetischen und bildstarken Kurzfilm. Das integrative Tanzprojekt, in dem ebenfalls ein Bühnenstück entstand, ist eine Kooperation von fokus!tanzperformance und der Elbe-Werkstätten GmbH und wurde gefördert von der Kulturbehörde Hamburg.
TänzerInnen: Rebekka Diesenbacher, Ibrahim Erkara, Lisa Marie Hartmann, Björn Holtmann, Kristijan Janicijewic, Martin Kieras, Samuel Krenz, Maren Krüger, Esther Pickert, Jens Stohlmann, Pia Charlott Striczki, FINDLINGE. Regie: F. Piskorzynski, A. Böttcher, A. Heneka. Deutschland 2011, 17:50 min. 8.6. - der Film läuft durchgehend im Gang zwischen Bewegungsbad und Großküche, Choreografin und TänzerInnen sind anwesend zur Filmvorführung und für Gespräche um 15:00 und 17:00 nach oben


Helmut Haastert-Petersen - Flöte und Gesang. Von Musik werde ich berührt, durch Musik fühle ich mich bewegt und der Welt verbunden. Das Glück dieser Erfahrung möchte ich mit meiner Musik weitergeben, in  Flötenspiel und Gesang, komponiert im Stil aller Epochen und in freier  Improvisation. So entsteht im Aufeinander-Bezogensein von (Mit-)Musizierenden und Hörenden ein kostbares und zugleich vergängliches Kunstwerk.
Zur Ausstellung von Anke Wulf möchte ich die Klangfarbe des Augenblicks – Raum, Objekte, Licht, Atmosphäre etc. – aufnehmen, für die Anwesenden widerspiegeln und so die Verbindungen miteinander lebendig werden lassen. Tagesklinik Raum 47 (bei Anke Wulf) Zeiten unbekannt nach oben


Lamazza-Maus-Duo - Das Hamburger Duo mit Stefan Maus am Saxophon und Paolo Lamazza an der Gitarre spielt bekannte Jazz-Standards, darunter Klassiker wie ‚Summertime’ von Gershwin oder ‚The Girl from Ipanema’ von Jobim.
Dabei konzentrieren sich die beiden Musiker auf das Wesentliche: Melodie, Harmonie, Rhythmus und vor allem Improvisation. 8.6. 15:00 Bewegungsbad nach oben


Los Tangitos - tanzen Pooltango Los Tangitos ist eine kleine Truppe Tangobegeisterter, die sich anlässlich der Kunstklinik Bethanien gegründet hat. Mit der Aufgabe konfrontiert, in einem kleinen leeren medizinischen Swimmingpool Tango aufzuführen, haben sie sich auf eine Reise der Möglichkeiten und Herausforderungen begeben. Kriegt man auf kleinen Fliesen und eingedellten Abflüssen die Tanzkurve? Schallt es im gekachelten Raum zu sehr? Braucht man eine Chlorbrille? 
Die 6 Freizeittänzer liefern keine mechanische Choreografie ab, sondern wollen das vermitteln, was Tango Argentino ausmacht: Gefühl und Improvisation. Dabei setzen sie auf ein breites Musikspektrum, von traditionellem Tango bis zu modernem Electro. Kühles Kachelambiente und Tango Argentino gehen für einige flüchtige Augenblicke eine berührende Beziehung ein. Lassen wir uns überraschen von einer kleinen Show, die es so wohl nicht wieder geben wird! 8.6. 19:00 Bewegungsbad nach oben


Omsemble - mit Gracja Maria Birmes und Hagen Damwerth ist eine mit Klang akustisch experimentierende Verbindung freier Performer aus der Neuen Musik. Aus der Stille entstehen im Fließen der Zeit tonale Bezüge zwischen dem Publikum, den Qualitäten des Ortes und der emotionalen Nähe zwischen den Spielern. Es darf während der Performance jeder Zuhörer durch eigene Klänge Teil der Musik werden - sei es stimmlich oder auf einem selbst mitgebrachten Instrument. 8.6. 13:00 Raum 22 nach oben


Matthias Pogoda

& Holger Löwenberg -

Jazz-Soulduo (Gesang & Gitarre)

8.6. 17:00 Bewegungsbad 

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Schall & Rausch - Auf Anregung von Mitarbeitern im UKE startete crazyartists im Sommer 2006 ein Chorprojekt, das Interessenten den Einstieg leicht machte. Die einzige Voraussetzung war: die Lust zum Singen!
Dank der Unterstützung durch das Universitätsklinikum Eppendorf, das uns den Probensaal inklusive Flügel zur Verfügung stellte, fanden sich zunächst neun sangesfreudige Damen und Herren zur ersten Probe ein. Doch unser Slogan "Singen schafft Freunde und ist gesund" zeigte sich erfolgreich, denn inzwischen besteht der Chor aus über fünfzig Sängerinnen und Sängern. Unter der musikalischen Leitung von Christoph Salje wachsen Sie mit der Erfahrung und entwickeln ein Repertoire von Chansons und Schlagern bis zur Bühnenreife. 8.6. 16:00 Großküche  nach oben


Stormy Life tolle Musik, handgemacht! Aus den 60ern, 70ern, 80ern und von heute, flott, melancholisch oder einfach nur schön. Originell arrangierte Ohrwürmer mit akustischen Gitarren, echten E-Gitarren, einem Keyboard, Bass, zum Teil mehrstimmigem Gesang und einer Rhythmussektion, bestehend aus Tambourinen, Rasseln, Klanghölzern, einer Djembe und einer Teekiste (Cajon) - ein Projekt von Hölderlin e.V. 8.6. 14:00 Großküche nach oben


Swing op de Deel - Plattdeutsch ist altmodisch? Wer Swing op de Deel hört, kann das nicht mehr glauben.
Rika Tjakea (Gesang), Andreas Hansen (Gitarre), Jens Balzereit (Baß) und Thomas Laukat (Schlagzeug) spielen ‚Swing mit Swung’ auf Platt, frisch und ohne falsche Volkstümlichkeit. Sie präsentieren Swing-Standards, eigens für die Band ins Plattdeutsche gebracht vom niederdeutschen Autor Hayo Schütte. Dazu kommen jazzige Volkslieder in musikalisch erneuertem Gewand.
Die Sängerin Rika Tjakea beherrscht mit viel Charme und Ausdruckskraft sowohl die sanften als auch die kräftigen Töne. Wenn sie das Girl from Ipanema (De Jung vun Bremerhaven) gurrt oder Route 66 (De Elvroute na süüd) shoutet, werden die Facetten ihrer wandlungsfähigen und ausdrucksstarken Stimme deutlich. Rika Tjakea ist frech, frisch, witzig und intoniert sauber. Mit einem Wort: die Frau kann singen! Andreas Hansen spielt dazu eine mitreißende Jazzgitarre, und Jens Balzereit sorgt als gewiefter alter Hase am Kontrabaß für den nötigen Drive, während der erfahrene Schlagzeuger und Percussionist Thomas Laukat mit Akkuratesse und Spielwitz das solide rhythmische Fundament beisteuert.
Aufgetreten ist das Quartett unter anderem bei Talk op Platt im NDR Fernsehen, auf dem NDR-Landpartie-Fest und beim PLATTart-Festival des Staatstheaters Oldenburg. Oft begleiten sie auch Hayo Schüttes plattdeutsche Lesungen. 8.6. 13:00 Bewegungsbad  nach oben


Tuten und Blasen - Seit mehr als 30 Jahren machen sie Musik: auf Straßen und Plätzen, in Zelten und Konzertsälen - und seit über 20 Jahren auch im Kino zu Stummfilmen aus den 20er Jahren.
In den Anfängen war es das Raue, Laute, Schräge und Unverhoffte, das die Musik von Tuten & Blasen auszeichnete. Ganz abgelegt hat die Gruppe diese Kennzeichen noch immer nicht, aber reduziert und verfeinert. Heute ist ihre Musik eine ganz eigene Mischung aus Jazz-, Afro- und Latin-Elementen. Volle warme Bläsersätze von David Byrne, polyrhythmische ‚Funeral Music’ der Ewe aus Ghana, perkussive Samba- und Afoxéklänge aus Brasilien und die afrikanisch inspirierten Kompositionen von Hans Schneidermann bestimmen das Programm der Band. 8.6. 12:00 Eröffnung vor dem Krankenhaus nach oben



Theater / Lesung / Kabarett:

Axel Burkhardt - Der Wortfeldjäger auf der Pirsch - Der Wortfeldjäger ist Spezialist für kryptowissenschaftliche Prosa, Alltagsskurrilitäten, philosophische Betrachtungen, Persönliches und authentisch Erlogenes, oft am Rande des Absurden. Dabei liegt ihm besonders am Herzen, an der Allgemeinbildung seines Publikums zu feilen. Virtuos, melancholisch, verschmitzt und verspielt trägt der gelernte Jazz-Bassist und erfahrene Poetry-Slammer, Mitarbeiter der Textschmiede des Hamburger Alma Hoppe Lustspielhauses, seine Verse, Basspoeme, Abhandlungen und Chansons vor. 8.6. 18:30 Lesesaal nach oben


Improvisationstheater Dünnes Eis im Duett mit Theater Klabauter - Zwei Gruppen, die schon oft zusammen auf der Bühne standen, die einen Laien, die anderen Schauspieler. Gemeinsam mit dem Publikum viel Spaß zu haben ist ihre Devise, auch wenn auf der Bühne mal geschlagen, getreten und gemordet wird. Letztendlich siegt auch hier die Liebe!  8.6. 18:00 Großküche  nach oben


Marthe Friedrichs - Die Sache mit dem Glücklichsein - Die gebürtige Eppendorferin Marthe sinniert über das, was uns glücklich machen könnte, ob man Talent dafür braucht und warum es Menschen gibt, die lieber unglücklich sind. Kurzgeschichten u. Gedichte, in denen es besinnlich und heiter zugeht.
27 Jahre war Marthe Trendsetter der Satire-Kultur in Hamburg, Prinzipalin des ersten Theaters, das aktuelles Kabarett in Hamburg etablieren konnte, das ‚Kabarett Mon-Marthe’. Schreiben war neben Singen immer ihr Hobby. Sie schrieb Texte und Musik für Kabarett-Stücke. Obwohl sie sich vor zehn Jahren aus dem Theaterleben zurückgezogen hat, lebt ihre kreative Seite fröhlich weiter. So entstanden Gedichte, Geschichten und mehr ...
Marthe hat nicht nur fürs satirische Theater geschrieben, sie hat auch hinter die Kulissen des Lebens geschaut und sich selbst über die Schulter. Heraus kam verdichtetes Leben, kritisch, lustvoll und mit augenzwinkerndem Witz - eben Geschichten, Gedichte und mehr …  8.6. 19:30 Lesesaal nach oben


Peter Lanzoni & Iris Bebense - Hannah und Albert - Eine Szenische Lesung mit Prosa und Lyrik von Autoren mit der Erfahrung einer psychischen Krise.
In der Literatur- wie auch in anderen Kunstgattungen gab es nicht wenige Autoren, die nicht nur herausragten, sondern  auch als 'psychisch krank' galten. Aber gerade ihre Wahrnehmung, ihr Empfinden bereichert bis heute unsere 'normale' Welt.
In der musikalisch szenischen Lesung präsentieren die Schauspieler Iris Bebensee und Peter Lanzoni sowie der Pianist Daniel Schenk schräge, komödiantische und melancholische Prosa und Lyrik von 'verrückt begabten' Autoren. Die Texte entstanden größtenteils im Rahmen einer 8-monatigen Schreibwerkstatt, die ebenso wie die Lesung von crazyartists e.V. produziert wurde. 8.6. 16:30 Lesesaal nach oben


 Walter Schuster - liest aus seinem Buch ‚Walter gibt nicht auf’'. Herrenkoog-Triathlon im Juni 2011: Am Start auch Walter Schuster aus Hamburg. 500 m Schwimmen, 21 km Rad und 5 km Laufen – und das alles, nachdem er vor einem Jahr schwer an Leukämie erkrankte und ein halbes Jahr im Hamburger UKE behandelt wurde! Nach dem erfolgreich absolvierten Triathlon war Walter Schuster nur glücklich, erschöpft und er freute sich, dass sein Körper nach gelungener Behandlung wieder solche Herausforderungen mitmacht! Dieses vergangene Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen, das Erleben von Krankheit, Behandlung, Genesung und der Rückkehr ins normale Leben hat Walter Schuster in einem Tagebuch festgehalten. Eine spannende Chronik höchster Authentiziät, die vielen Patienten, deren Angehörigen und Freunden helfen kann. 8.6. 15:30 Lesesaal  nach oben


Katharina Schütz - liest Texte aus Ihren unterschiedlichen Programmen.
Katharina Schütz lebt in Hamburg. Bekannt geworden ist sie durch viele Film-, Fernseh- und Theaterrollen in Hamburg, Deutschland und der Schweiz. Zu sehen ist sie u.a. bei Tatort, Das Duo, Die Pfefferkörner und anderen. Neben ihrer Schauspielerei hat sie sich seit 10 Jahren als Vorleserin mit Leseprogrammen und auf Literaturfestivals etabliert. Neben Texten von Aidt und Murakami wird sie auch Kurzgeschichten von der ebenfalls anwesenden Renate Reismann aus deren Erzählband 'Landschaftsbildung' lesen (Foto: J. Jung). 9.6. 13:30 und 15:30 in Ausstellungsräumen siehe Programm  nach oben


Story-Teller - ist die Literaturwerkstatt von barner 16 Labor/Küche/Kombüse für literarische Experimente: Literarische Sternenköche treffen sich wöchentlich in der Barnerstraße in Hamburg, texten, vertellen Stories, kochen Jahreszeitensuppe zu aktuellen Themen und Tagen, brühen Poesie & Prosa auf: schneiden tote Dichter in Streifen, sowohl die großen als auch die seichten, und durchsetzen sie mit eigenen Sätzen in Aufgewärmt; oder aber wir werfen Texte weiter wie Bälle und verursachen Chaos unter VKVDB (Viele Köche Verderben Den Brei). Unter der Leitung von Daniela Chmelik8.6. 17:30 Lesesaal  nach oben


Andrea Vagt - Kabarett Konfliktmanagement: Konflikte nehmen in unserer Gesellschaft mehr und mehr zu, in Familien, Schulen, am Arbeitsplatz, bei Behörden, in der Öffentlichkeit wie auch in Bahnhöfen, U-Bahnstationen etc.. Wir können damit rechnen, dass die Bundesregierung bald schon ein Gesetz verabschieden wird, um die Teilnahmepflicht an einem Konfliktentschärfungs-Kurs einzuführen, ähnlich wie zum Erlangen des KFZ-Führerscheins ein Erste-Hilfe-Kurs Pflicht geworden ist. Dazu wurde bereits ein erstes Team für den ‚Konflikt-Entschärfungs-Kommando-Sonder-Einsatz’ ausgebildet, kurz genannt KEKSE.
Informierte Bürger beugen vor und nehmen an diesem Konfliktentschärfungs-Training gern teil, denn jeder kann ‚Profi – Laxe: sein …
Das Publikum wird immer wieder mit eingebunden, u.a. mit der Aufforderung, bestimmte ‚Symptome’ nachzumachen. 8.6. 14:30 Lesesaal  nach oben



und außerdem

HVV-Mobilitätstraining - Mit Rollstuhl oder Rollator in den HVV-Bus - Probieren Sie es aus! Mobilitätseingeschränkte Personen, ihre Begleiter und alle, die es ausprobieren wollen, können das Ein- und Aussteigen und das sichere Rangieren im HVV-Bus üben. Ein Rollstuhl steht zur Verfügung. Silke Dammann von der Landesarbeitsgemeinschaft für Behinderte sowie Michael Krieger (zuständig für Senioren) sind als Ansprechpartner vor Ort. Die Trainer informieren darüber, wie mobilitätseingeschränkte Menschen mit dem Bus unterwegs sein können. In aller Ruhe kann unter Anleitung der Trainer die Ein- und Ausfahrt aus dem Bus und das sichere Rangieren und Aufstellen geübt werden. Gern wird auch über das Fahrten mit U- und S-Bahn informiert. Informationsmaterial steht zur Verfügung. Der Bus steht am 8.6. von 13:00 - 15:30 Uhr Ecke Frickestraße / Martinistraße nach oben


'Kunstvisite' durch die Kunstklinik mit 'Frau Doktor' Donata Predic und den Assistenzärzten von crazyartists

Donata Predic macht Programmentwicklung, Projektleitung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit für Kunst-, Kultur- und Bildungsprojekte, Museums- und Ausstellungspädagogik, Theater- und Tanzprojekte.
8.6. 13:30 + 16:00, 9.6. 12:30 + 14:30, Beginn im Foyer nach oben


Kulturlotse Hamburg e.V. - hilft Menschen, ohne Geld am Kulturleben von Hamburg teilzunehmen, und bietet Veranstaltern und Kulturschaffenden eine Plattform, um kostenfrei ihre Events bekannt zu machen.

Im Pavillon vor dem Krankenhaus oder im Foyer

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Das Stadtteilarchiv Eppendorf wurde 1987 von einer Geschichtsgruppe des Kulturhauses Eppendorf gegründet. Unser erstes Projekt in diesem Jahr war eine Veranstaltungswoche zum 40. Todestag des Schriftstellers Wolfgang Borchert. Eine große Ausstellung zum 850jährigen Bestehen des Dorfes Eppendorf führte zu intensiven Kontakten im Stadtteil, die wir mit der Folgeaustellung „Jüdische Spuren in Eppendorf“ ausbauen konnten. Ein Bestandteil unserer Arbeit ist der Aufbau eines Archivs zu Geschichte und Alltag in Eppendorf. Wir sammeln historische und aktuelle Fotos, Urkunden aller Art, Land- und Straßenkarten, alte Kinokarten, Essensmarken, aber auch Erinnerungen, Geschichten und Erzählungen, die wir in Gesprächen und Interviews festhalten. Unsere Bücher-, Text- und Fotosammlungen stehen Schulklassen und jedem Interessierten zur Verfügung. Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Betreuung eines denkmalgeschützten Röhrenbunkers aus dem 2. Weltkrieg, Forschungen zum Thema „Stolpersteine“ und regelmäßig stattfindende Stadtteilrundgänge. Mit dem Eppendorfer Geschichtslexikon beschreitet das Stadtteilarchiv zu seinem 25-jährigen Jubiläum neue Wege in der Kommunikation mit dem Stadtteil. Durch Veröffentlichung von Artikeln, Fotos und Dokumenten soll das Wissen um die Eppendorfer Geschichte einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt werden.
Zugleich wird Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Geschichtsinteressierten die Möglichkeit gegeben, ihre Kommentare zu einem bestimmten Thema des Lexikons zu ergänzen bzw. eigene Artikel per Email einzusenden. Das Stadtteilarchiv sichtet diese Beiträge und gibt sie nach gründlicher Prüfung zur Veröffentlichung frei.
Auch Arbeitsergebnisse von Schulklassen sowie Geschichtsarbeit von Studentengruppen können einzeln oder im Rahmen von gemeinsamen schulischen oder universitären Geschichtsprojekten integriert werden. Das Stadtteilarchiv Eppendorf arbeitet mit an der Aktion Geboren im BethanienPatientenverwaltung Raum 2 nach oben

 

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